Wohnen in Solingen – Der Ratgeber
Der „Wohnatlas 2019“, welcher von der Postbank veröffentlicht wurde, macht es offiziell: Gemessen am Anstieg der Immobilienpreise belegt Solingen in ganz Nordrhein-Westfahlen den ersten Platz. Experten beobachteten dafür die Entwicklung der Preise in über 400 Städten und Landkreisen.
Im Zuge der Forschung wurden unter anderem die beim Verkauf von Eigentumswohnungen erzielten Preise hinzugezogen. In Solingen steigerten sich diese im vergangenen Jahr um bis zu 15,5 %, während beispielsweise die Nachbarstädte Wuppertal und Remscheid ein Plus von jeweils 8 % verzeichneten.
Aktuell liegt der Preis für ein Haus in Solingen bei durchschnittlich 2.200 €/m2. Wohnungen schlagen mit 1.800 €/m2 zu Buche.
1. Solingen als Wohnlage
Die Stadt Solingen in Nordrhein-Westfahlen ist für ihre Schneidewaren bekannt. Fast 90 % der deutschen Hersteller von Besteck und Schneidewaren sind hier ansässig. Die Solinger Unternehmen sind insbesondere bei der Produktion von Klingen Weltmarktführer. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts steigt auch die Bedeutung der Dienstleistungsunternehmen.
Auch die Bildung wird in Solingen großgeschrieben. Es gibt nicht nur 21 Grundschulen, sondern auch mehrere Realschulen, Gymnasien und Berufskollegs. Die medizinische Versorgung ist durch drei Kliniken sichergestellt.
Die 159.360 Einwohner zählende Stadt setzte sich im Laufe der Geschichte aus mehreren Kleistädten zusammen. Dies prägt das Bild von Solingen bis heute. Beinahe jeder Stadtteil besitzt ein eignes Zentrum und einen besonderen Charme. Während Gräfrath rund um einen typisch altbergischen Ortskern entstand, entwickelte sich Ohlings durch den Eisenbahnanschluss im 19. Jahrhundert. Heute befindet sich dort der Solinger Hauptbahnhof. Er ermöglicht die schnelle Erreichbarkeit der nahegelegenen Städte:
- Solingen – Wuppertal: 15 Minuten Fahrtzeit
- Solingen – Düsseldorf: 30 Minuten Fahrtzeit
- Solingen – Köln: 40 Minuten Fahrtzeit
Ebenso wie die Ohligser Heide sind auch die Wupperberge und Bachtäler als Naherholungsgebiete durch ein dichtes Netz an Wanderwegen erschlossen. Die Seilbahn Burg verbindet den Stadtteil Burg an der Wupper mit der dem höher gelegenen Oberburg. Sie wird auch von Einwohnern als Verkehrsmittel genutzt.
Die Daniel von Baum Immobilien GmbH ist Haan für Sie tätig und findet mit Sicherheit den richtigen Käufer für Ihre Immobilie.
2. Aktuelle Kaufpreise für Häuser und Eigentumswohnungen in Solingen
Die Kaufpreise für Immobilien in Solingen haben sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Pro Quadratmeter eines Hauses waren in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich 2.100 € zu bezahlen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von rund 5,7 %. Ein Einfamilienhaus ist zurzeit für rund 320.000 € zu haben.
Die Preise für Eigentumswohnungen liegen nach einem Plus von 8,1 % aktuell bei 1.650 €. Für eine Wohnung mit 60 m2 beläuft sich der Preis beispielsweise auf rund 1.890 €/m2. Zum Vergleich: Der Durchschnittspreis für das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfahlen liegt bei 2.114 €/m2.
Quadratmeterpreise in Solingen
Die teuersten Immobilien in Solingen sind in der Bergstraße im Stadtbezirk Mitte sowie der Elbinger Straße in Wald, dem flächenmäßig kleinsten Stadtteil mit einem historischen Ortskern, zu finden.
Teuerste Quadratmeterpreise in Solingen:
Bergstraße: 3.250 – 3.600 €/m2
Elbinger Straße: 3.250 €/m2
Die günstigsten Immobilien-Angebote finden sich in der Wuppertaler Straße, die im Solinger Stadtbezirk Gräfrath liegt. Auch die Peter-Rasspe-Straße im Stadtteil Mitte gehört zu den billigeren Wohngegenden.
Günstige Quadratmeterpreise in Solingen:
Wuppertaler Straße: 1.150 €/m2
Peter-Rasspe-Straße: 1.150 €/m2
Ubierweg: 1.350 €/m2
3. Aktuelle Mietpreise für Häuser und Wohnungen in Solingen
In der Stadt Solingen machen Mietwohnungen einen Anteil von rund 70 % aus. Sie sind in den meisten Fällen zwischen 80 und 110 m2 groß.
Für die monatliche Miete einer Wohnung erhält der Vermieter durchschnittlich 6,80 € pro Quadratmeter. Wollen Sie eine 60 m2-Wohnung mieten, müssen Sie mit einem Preis von rund 6,90 €/m2 rechnen. Insgesamt liegen die Kaltmieten in Solingen unter dem Durchschnitt für das ganze Bundesgebiet Deutschland.
4. Aktuelle Trends am Immobilienmarkt in Solingen
Besonders das Angebot an Eigentumswohnungen stagnierte in den vergangenen Jahren stark. Die niedrigen Kreditzinsen motivierten jedoch zahlreiche Eigentümer zur Sanierung und Modernisierung ihrer Wohnung. Die günstigsten Wohnungen sind beispielsweise in Höhscheid zu finden. Am Rande der Stadt können sich verhältnismäßig billige Gelegenheiten ergeben.
Der aktuell hohe Anteil an Mietwohnungen ist im Sinken begriffen. Viele stammen aus den Jahren der Zwischen- oder Nachkriegszeit und sind teilweise sanierungsbedürftig. Der Stadtteil Ohligs hat sich als Anziehungspunkt für Pendler herausgestellt. Für Neubauwohnungen sind dort kaum mehr als 950 € zu bezahlen. Sanierte Stadthäuser mit moderner Ausstattung sind in Gräfrath für monatlich bis zu 1.300 € warm zu haben.
Dürfen wir Ihnen bei Ihrem Verkauf behilflich sein? Die Daniel von Baum Immobilien GmbH freut sich über Ihre Kontaktaufnahme!
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Immobilienmarkt in Zeiten von Corona
Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Immobilienpreise aus? Die globale Corona-Pandemie ist eine Situation, der sich die Weltgemeinschaft in diesem Ausmaß noch nie gegenübergesehen hat. Prognosen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft sind deshalb schwer aufzustellen. Es liegt in der Natur der Sache, dass alle dennoch formulierten Ausblicke eher in dunklen Farben gemalt werden und düstere Szenarien heraufbeschwören. Die Immobilienbranche in Deutschland bildet hier keine allzu große Ausnahme. Die Annahmen – So entwickeln sich die Immobilienpreise in der Corona-Krise Eine kurze Recherche mit der Suchmaschine Ihrer Wahl wird auf das Frühjahr 2020 datierte Ergebnisse liefern, deren Grundtenor lautet: Es geht bergab. Die Corona-Krise drückt die Immobilienpreise, den Verkäufern gehen die Käufer aus. Aber: Stimmt das auch? Ist es auf dem Immobilienmarkt zu einem Preisverfall gekommen? Bleiben Eigentümer auf ihren Objekten sitzen? Droht neben der Coronakrise jetzt zusätzlich noch eine Immobilienkrise? Zwar sagte in einer europaweiten Umfrage unter 2.500 Immobilienmaklern vom April dieses Jahres der Großteil der Teilnehmer sinkende Preise voraus, Zweifel an der grundlegenden Stabilität des Marktes äußerte aber niemand. Die Annahmen der Experten kurz zusammengefasst: In den nächsten sechs Monaten (ausgehend von April 2020) gehen die Immobilienpreise europaweit um -2,1 % zurück. Wobei zwischen den jeweiligen Immobilienarten unterschieden werden muss. Besonders betroffen sind Gewerbeimmobilien. Die Verluste bei Wohnungen fallen weniger stark aus, die bei Einfamilienhäusern sind noch geringer. Prognostizierte Preisrückgänge am Immobilienmarkt* Gewerbeimmobilien: 6,4 % Wohnungen: 2,0 % Einfamilienhäuser: 0,6 % *(Alle Werte stellen eine Kombination aus Miet- und Kaufpreisen bzw. Objekten in städtischen und ländlichen Bereichen dar.) Die Begründung – Warum die Immobilienpreise sinken sollen Als Gründe für die Rückgänge, gaben die befragen Makler die Auswirkungen der Kurzarbeit (66 %), eine allgemeine Unsicherheit bezüglich der kommenden Entwicklungen (52 %) sowie Schwierigkeiten beim Erlangen von Krediten (50 %) an. Dahinter folgt eine Reihe weiterer potenzieller Faktoren wie beispielsweise „Mangel an Zuversicht“, „mehr Sorgen“ oder „fehlende Besichtigungsmöglichkeiten“. Wie erwähnt: Die Befragung wurde im April 2020 durchgeführt, die Veröffentlichung der Ergebnisse folgte Ende August. Generell ist anzumerken, dass die Einschätzungen in der unterschiedlichen Regionen Europas ebenso unterschiedlich ausfielen. Während die Makler beispielsweise in Griechenland oder Spanien deutlich besorgter in die Zukunft sehen, versprühen ihre Berufskollegen in den Niederlanden erheblich mehr Optimismus. Ausgewiesene Fachleute geben Prognosen über die nahe Zukunft ihres Spezialgebiets ab. So weit, so legitim, so informativ, so gut. Ein knappes halbes Jahr später stellt sich die Frage: Sind die Vorhersagen eingetroffen? Die Realität – So hat sich die Krise auf die Immobilienpreise ausgewirkt Die Antwort lautet kurz und knapp: Nein. Die Vorhersagen sind nicht eingetroffen. Kurzfristige Effekte waren natürlich zu beobachten. Geplante (Ver)Käufe wurden aufgeschoben und gehen erst dann über die Bühne, wenn sich die Lage wieder gebessert hat. Eine Trendumkehr ist aber nicht zu erwarten. Warum? Weil die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin deutlich das Angebot übersteigt. Im Fall von Eigentumswohnungen konnte am deutschen Markt von Februar bis Juni 2020 eine Steigerung von 4,8 % beobachtet werden. Verglichen mit demselben Zeitraum im Vorjahr ein beinahe identer Wert. Das gleiche Bild zeigt sich am Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser. Hier lagen die Angebotspreise im ersten Halbjahr durchschnittlich um 10,5 % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonders für den Wohnungsmarkt wurden ausgesprochen pessimistische Szenarien gezeichnet. Mancherorts war sogar von einem Platzen der Blase die Rede. Gekommen ist es ganz anders. Nicht nur sind die Preise stabil, teilweise steigen sie sogar. Das zeigt: Immobilien bleiben auch in der Krise eine beliebte und sichere Art der Geldanlage. Ein wenig anders präsentiert sich die Lage bei den Gewerbeimmobilien. Besonders im Bereich von Büros ist eine sinkende Nachfrage zu beobachten. Da der Großteil der Verträge aber noch vor dem Lockdown unterzeichnet wurde, sind die Preise bisher stabil. Dafür ist der Bedarf an Lagerhallen und -flächen gestiegen. Die Vorschau – Wie stabil ist der Immobilienmarkt? Von erheblichen Umwälzungen und Verwerfungen am (Wohn-)Immobilienmarkt ist nach aktueller Lage nicht auszugehen. Es werden sich immer Menschen auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen. Bereits zu Prä-Corona-Zeiten beliebte Gegenden haben nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Aktuell gibt es keine Gründe, die gegen einen Immobilienkauf oder -verkauf sprechen. Der Immobilienmarkt ist stabil und bleibt das auf mittelfristige Sicht auch. Einzig eine dauerhafte wirtschaftliche Flaute könnte ihn erschüttern, die zeichnet sich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht ab. Fachleute gehen davon aus, dass jene (Ver)Käufe, die aktuell aufgeschoben wurden, bei weitestgehender Normalisierung der Umstände über die Bühne gehen und sich deshalb ein gewisser Nachholeffekt einstellen wird. Die positive Grundeinstellung zeigte sich auch zum Abschluss der oben erwähnten Umfrage. Laut der gehen nämlich 43 % der befragten Makler davon aus, dass die Anzahl der im Jahr 2020 getätigten Abschlüsse jener aus 2019 ähneln wird. Dürfen wir Ihnen bei Ihren Überlegungen behilflich sein? Die Daniel von Baum Immobilien GmbH freut sich über Ihre Kontaktaufnahme! Leser/innen interessierte auch… Jetzt zur kostenlosen Immobilienbewertung! 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