Grunderwerbsteuer NRW: bis zu 10.000 Euro Zuschuss beim Immobilienkauf

Übersicht

Wer 2023 eine Wohnimmobilie kauft, hat finanzielle Vorteile

Das Land NRW hat sein Zuschussprogramm Wohneigentum verlängert, um bestimmte Immobilienkäufer*innen finanziell zu unterstützen. Diese Förderung von bis zu 10.000 Euro reduziert die Kaufnebenkosten spürbar. Folgendes sollten Sie dabei beachten…

Was Sie über das Zuschussprogramm Wohneigentum wissen sollten

Seit Dezember steht fest, dass Sie sich beim Immobilienkauf auch in diesem Jahr finanzielle Vorteile sichern können. Denn die Landesregierung NRW hat den Förderzeitraum bis Ende 2023 verlängert. Doch allzu viel Zeit sollten Sie sich mit dem Immobilienkauf nicht lassen. Denn dieses Förderprogramm ist begrenzt, es wurden 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Es kommt also darauf an, wie viele Anträge im Laufe des Jahres bewilligt werden und wie viel Geld zum Zeitpunkt der Antragsbearbeitung noch im Fördertopf ist.

Aus einer Pressemitteilung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen geht hervor, dass bis Ende 2022 bereits circa 30.000 Anträge eingegangen seien. Wie hoch die Antragsanzahl in 2023 ausfallen könnte, hängt vor allem von der Preisentwicklung am Immobilienmarkt ab. „Aktuell passen sich die Immobilienpreise an die veränderten Marktbedingungen an“, so kommentiert Daniel von Baum den aktuellen Preistrend am Immobilienmarkt. Die Zeiten ungerechtfertigt hoher Verkaufspreise sind vorbei. Da allerdings die Immobilienfinanzierung dank steigender Zinsen teurer geworden ist, kommt die finanzielle Unterstützung genau zum richtigen Zeitpunkt.

Zuschuss Grunderwerbssteuer: die wichtigsten Infos

In NRW umfasst der Zuschuss konkret 2 Prozent der grunderwerbssteuerpflichtigen Kaufsumme einer Wohnimmobilie und ist auf maximal 10.000 Euro begrenzt. Die Antragsstellung und die anschließende Abwicklung laufen über die landeseigene NRW:BANK. Die Anträge können ausschließlich über ein Online-Portal gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass postalisch oder per E-Mail übermittelte Anträge nicht bearbeitet werden. Eine ausführliche Anleitung und FAQs zum Antragsverfahren finden Sie direkt im Online-Portal der NRW.BANK.

Wer erhält den Zuschuss zur Grunderwerbssteuer?

Nicht jeder Immobilienkauf wird bezuschusst. Schließlich will die Landesregierung NRW gezielt den Erwerb von eigengenutzten Wohnimmobilien fördern. Daher ist die Bewilligung des Zuschusses von mehreren Förderbedingungen abhängig:
  • Die gekaufte Immobilie liegt in NRW und wird von den antragstellenden Personen als Wohneigentum selbstgenutzt, hier gilt die Meldebescheinigung als Nachweis.
  • Der Erwerb der Wohnimmobilie wurde notariell beurkundet. Dem Antrag muss daher eine beglaubigte Kopie der Kaufurkunde angefügt werden.
  • Pro Kaufvertrag wird nur ein Antrag angenommen, auch wenn die Immobilien von mehreren Eigentümern gekauft wurde.
  • Die Grunderwerbssteuer muss vorab bezahlt werden, was der Grunderwerbsteuerbescheid und ein entsprechender Zahlungsbeleg unter Beweis stellen.
  • Der Zuschuss kann für bereits getätigte Immobilienkäufe in 2022 und 2023 rückwirkend beantragt werden.
  Es ist also klar, dass sich dieses Zuschussprogramm nicht an Kapitalanleger richtet, sondern an „natürliche Personen“ (so der juristische Begriff) also Immobilienkäufer*innen, die bis Ende 2023 selbstgenutzten Wohneigentum in NRW erwerben.

Weitere Tipps vom Wuppertaler Makler

Sie suchen eine Wohnimmobilie in Wuppertal und möchten sich eingehend beraten lassen? Unser Team der Daniel von Baum Immobilien GmbH kennt sich in allen Themen rund um den Immobilienkauf in Wuppertal und Umgebung aus und berät Sie kompetent. Zudem kooperieren wir mit einem unabhängigen Finanzkaufmann, der schnell eine optimale Immobilienfinanzierung für Sie findet. Sobald Sie sich für eine von uns angebotene Immobilie entscheiden möchten, stellen wir gern einen persönlichen Kontakt zum Finanzierungsberater her.


Die aktuelle Marktentwicklung birgt übrigens ziemlich gute Chancen für Immobilienkäufer*innen: Sie sind 2023 in einer viel besseren Verhandlungsposition als in den vergangenen Jahren. Die Tendenz, die wir bereits in unserem Blogartikel über die Trendwende am Immobilienmarkt aufgezeigt haben, führt sich offensichtlich fort. Als erfahrene Makler unterstützen wir Sie gern persönlich, damit Ihr Traum von der eigenen Wohnung oder vom eigenen Haus 2023 wahr wird.

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Welche Immobilie kann ich mir leisten?

Immobilie finanzieren: So berechnen Sie Ihr Budget richtig Bevor man sich ein Haus oder eine Wohnung kauft, stellt sich meist die Frage: „Was kann ich mir eigentlich leisten?“. Um dies tatsächlich realistisch zu kalkulieren, müssen die monatliche Belastbarkeit bzw. die vorhandenen Rücklagen definiert werden. Hierzu sollte jedenfalls ein objektiver Finanzplan erstellt und ein Experte in Sachen Immobilienkauf zu Rate gezogen werden.   1. Was sollte man beim Kauf einer Immobilie beachten? Die Aufnahme eines Kredits ist meist unerlässlich, weshalb eine sichere Finanzplanung unbedingt notwendig ist. Diese sollte auf einer kritischen Betrachtung der eigenen finanziellen Lage sowie den zukünftigen Möglichkeiten beruhen. Nach einem ersten Überblick ist der nächste Schritt das Kreditgespräch mit der Hausbank, bei welchem der individuelle Rahmen für den Immobilienkauf festgelegt wird. Wurde ein passendes Haus oder eine passende Wohnung gefunden und die Bonität des Käufers wurde von der Bank bestätigt, kann ein auf die speziellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnittener Kredit ausgehandelt und festgesetzt werden.   2. Zusatzkosten beim Kauf einer Immobilie Was auf Käuferseite oft vergessen wird ist, dass die finanzielle Belastung den reinen Kaufpreis meist deutlich übersteigt. Durch die Aufnahme des Kredites und den Kaufvertrag für die Immobilie entstehen Zusatzkosten von nicht unerheblicher Höhe. So sind folgende Kostenpunkte zum Kaufpreis hinzuzurechnen und zu beachten: Provision für Makler Notargebühren Gebühren für die Eintragung ins Grundbuch Grunderwerbssteuer Zinsen bei der Bank Die Höhe der Nebenkosten hängt oft auch von der Kaufsumme ab. Pauschal lässt sich sagen, dass Käufer meist mit Nebenkosten von 5% – 10% des Kaufpreises rechnen müssen.   3. Wieviel Eigenkapital ist für den Hauskauf notwendig? Wichtigster Baustein bei der Immobilienfinanzierung ist meist das vorhandene Eigenkapital. Wer über größere Summen an angespartem Vermögen verfügen kann, hat einerseits bessere Chancen einen Kredit gewährt, andererseits auch die Möglichkeit, höhere Summen fremdfinanziert zu bekommen. Immobilienexperten empfehlen einen Mindestanteil von 20% – 30% Eigenkapital von der Gesamtsumme. Viele Banken setzen diese Grenze auch als Bedingung für die Kreditgewährung. Mittlerweile finden sich allerdings auch viele Finanzierungskonzepte ohne Eigenkapital. Hier gilt es als Käufer besonders genau hinzusehen und gegebenenfalls versteckte Kosten bei der Rückzahlung vorab zu erkennen. Solche Vollfinanzierungen können auch durch Privatkredite ermöglicht werden. Hier gilt es zu beachten, dass oft strengere Konditionen und höhere Zinssätze auf den Käufer zukommen.   4. Das Eigenkapital kann aus verschiedenen Quellen stammen: Barvermögen Spareinlagen Aktiendepots Bausparvertrag Darlehen aus dem Verwandtenkreis Lohnvorschuss   5. Eigene Einnahmen uns Ausgaben kalkulieren Jede Bau- oder Immobilienfinanzierung beginnt mit einer soliden Haushaltsrechnung. Vereinfacht gesagt, sollen dabei die monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden uns so mögliche monatliche Rückzahlungen definiert werden. Was auf den ersten Blick recht einfach aussieht, entwickelt sich in der Praxis meist zu einem schwierigen Unterfangen. Das monatliche Nettoeinkommen ist schnell bestimmt, bei den variablen monatlichen Kosten sieht es hingegen schon anders aus. Wie soll man spontane Einkäufe, Restaurantbesuche, Geschenkkäufe oder Reparaturen auf monatlicher Basis mit einem fixen Wert belegen? Sinnvoll ist, bereits vor einer möglichen Immobilienfinanzierung ein genaues Haushaltsbuch zu führen und so mehrere Monate hintereinander festzuhalten, welche Ausgaben gemacht wurden. Wird im Zuge eines Immobilienkaufes auch mit Nachwuchs geplant, sollte dies unbedingt in die Kalkulation miteinbeziehen. Wurden Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, sollte man vom vorhandenen Differenzbetrag eine Reserve von 15% abziehen. Dieser soll unvorhersehbare Ausgaben (Reparaturen, Nachzahlungen usw.) abdecken und für die nötige Sicherheit sorgen.   6. Kreditsumme für den Immobilienkauf kalkulieren Auf Basis der vorangegangenen Schritte kann abschließend der Kaufpreis einer leistbaren Immobilie ermittelt werden. Die nachfolgende Formel hilft bei der Berechnung. (Finanzielle Belastbarkeit x 12 Monate x 100) : (Zinssatz in Prozent + Anfangstilgung in Prozent) = maximaler Kreditbetrag Jetzt zur kostenlosen Immobilienberatung! 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