Spar-Tipps: Steuervorteile von Immobilien
In Zeiten, in denen leistbarer Wohnraum zusehends knapper wird, bietet das Investieren in Immobilien eine spannende Alternative. Das Credo lautet, nach Möglichkeit Eigentum zu schaffen, anstatt langfristig hoher Mieten zu bezahlen. Die Investition ins eigene Haus oder die eigene Wohnung sorgt nämlich nicht nur dafür, dass das Wohnen im Rentenalter erschwinglich wird, sondern mit Immobilien lassen sich auch Steuern sparen. Nicht zu Letzt die nach wie vor günstige Zinslage macht Immobilien zudem zu einer begehrten Kapitalanlage. In unserem Blogartikel erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, mit Immobilien Steuern zu sparen und was es dabei besonders zu beachten gilt.
1. Steuern sparen mit Immobilien als Kapitalanlage
Wer sich dazu entscheidet, in eine Immobile zu investieren und diese nicht selbst zu bewohnen, sondern an Dritte zu vermieten, hat attraktive Möglichkeiten, um Steuern zu sparen. Das beginnt bereits mit dem Erwerb der Anlageimmobilie. Hierbei können Eigentümer den Kaufpreis respektive die Herstellungskosten entsprechend steuerlich geltend machen. Bei Immobilien, welche bis einschließlich den 31. Dezember 1924 errichtet wurden, können 40 Jahre lang jährlich 2,5 Prozent der Kaufsumme von der Steuer abgesetzt werden. Bei Häusern oder Wohnungen, die nach diesem Stichtag errichtet wurden, können immerhin noch 2 Prozent der Anschaffungs- bzw. Baukosten steuerlich gemacht werden, für eine Dauer von 50 Jahren.
Anders verhält es sich bei Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen. Diese unterliegen besonderen Auflagen. Soll daher ein denkmalgeschütztes Haus saniert oder modernisiert werden, sind hierfür in der Regel spezielle Genehmigungen notwendig. Wer ein derartiges Objekt erwirbt, kann jedoch über einen Zeitraum von 8 Jahren jährlich 9 Prozent der Modernisierungskosten steuerlich geltend machen. Anschließend können für weitere 4 Jahre 7 Prozent abgesetzt werden.
Im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage kann auch eine etwaig bezahlte Maklerprovision von der Steuer abgesetzt werden – jedoch nicht als Vollbetrag, sondern ebenfalls in Form einer jährlichen linearen Abschreibung von 2 oder 2,5 Prozent. Ferner kann der Vermieter auch beauftragte Gutachten wie ein Verkehrswertgutachten oder die Kosten für eine geschaltete Immobilienanzeige beim Finanzamt geltend machen.
Des Weiteren sind bei Anlageimmobilien folgende Positionen steuerlich absetzbar:
- Notariatskosten und -gebühren
- Anwalts- und Steuerberaterkosten
2. Laufende Kosten von Immobilien steuerlich absetzen
Mieteinnahmen müssen beim Finanzamt in der Anlage „Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung“ (Anlage V) gemeldet und folglich verteuert werden. Allerdings können nicht nur beim Erwerb einer Anlageimmobilie selbst Steuern gespart werden, sondern auch nach dem erfolgten Kauf.
In erster Linie sind hier etwaige Kreditzinsen zu nennen, die im Rahmen eines Darlehensfinanzierung anfallen und anschließend entsprechend steuerlich absetzungsfähig sind. Zudem können auch Kontoführungsgebühren abgezogen werden, sofern diese im direkten Zusammenhang mit einem speziell für die Immobilie eingerichteten Konto stehen. Das Weitern können vom Vermieter auch Nebenkosten wie Kosten für die Müllabfuhr oder Hausmeisterdienste (Reinigung, Winterservice usw.) von der Steuer abgesetzt werden. Selbst allfällige Mitgliedsbeiträge für Vermieterverbände können steuerlich geltend gemacht werden.
3. Steuern sparen als Eigentümer einer Immobilie
Wer ein Haus oder eine Wohnung möbliert vermietet, kann sogenannte Abstandzahlungen für die Inneneinrichtung bzw. das Mobiliar von der Steuer absetzen. Dabei gilt: Einrichtungsgegenstände, die weniger als 800 Euro zuzüglich der Umsatzsteuer kosten, dürfen noch im selben Jahr mit der vollen Summe steuerlich geltend gemacht werden. Möbel oder Einrichtungsgegenstände, welche diesen Betrag hingegen übersteigen, müssen über mehrere Jahre gleichmäßig abgeschrieben werden.
Auch Kosten für Reparaturen und Renovierungsarbeiten können beim Finanzamt geltend gemacht werden. Diese werden im Rahmen der Steuererklärung als Werbungskosten deklariert. Des Weiteren können neben Handwerkerkosten auch andere haushaltsnahe Dienstleistungen wie die Gartenpflege oder Kosten für die Reinigung der Immobilie in der Steuerklärung erfasst und steuerlich geltend gemacht werden. Vermieter, die sich eigenständig um die Vermarktung, Vermietung und Verwaltung ihres Objektes kümmern, haben zusätzlich die Möglichkeit, etwaige Bürokosten wie Kosten für Schreibwaren, Telefon, Software oder Porto steuerlich geltend zu machen. Hierzu zählen auch Fahrt- bzw. Reisekosten, die im Zusammenhang mit einer vermieteten Immobilie auftreten oder Bewirtungskosten bei Treffen mit (potenziellen) Mietern.
Nicht zu guter Letzt kann auch die an die zuständige Kommune zu entrichtende Grundsteuer in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Wer bei der Wahl des Standorts der eigenen Anlageimmobilie flexibel ist, kann bei Bedarf zudem verschiedene Regionen miteinander vergleichen, da der prozentuale Anteil der Grundsteuer von Region zu Region mitunter deutlich variieren kann. Auch auf diese Weise lassen sich mit Immobilien ebenfalls geschickt Steuern sparen.
Summa summarum zeigt sich, die Investition in eine Immobilie kann sich nicht nur langfristig lohnen, auch Steuern können mit einer Immobilie nachhaltig gespart werden. Wer hingegen eine Wohnung oder Haus nicht vermieten, sondern eine Immobilie veräußern will, findet hier nützliche Informationen rund um das Thema Immobilienverkauf und Steuern.
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Immobilienmarkt Toelleturm
Toelleturm vorgestellt Seinen Namen verdankt der beliebte Wuppertaler Stadtteil Toelleturm dem 26 Meter hohen Aussichtsturm, der im Herzen des Viertels steht. Charakteristisch für die Gegend sind Ruhe und kurze Wege, die schnell ins Grüne führen. Aufgrund prächtiger Bauten aus der Gründerzeit und großen Grundstücken ist der Stadtteil ein vornehmes, familienfreundliches Wohngebiet. Zudem zählt er als Naherholungsgebiet. In Kombination aller Eigenschaften entsteht so die optimale Lage. Durch die großen Grundstücke ist in Toelleturm nur wenig Bewegung am Markt. Die Häuser finden oft lange keine Käufer, wodurch Verkäufer nicht selten mit dem Preis heruntergehen müssen. Das beeinflusst auch den Mietpreisspiegel. Dieser liegt bei 7-11 €/m². Der Kaufpreis liegt durchschnittlich bei 1500-2000 €/m². Toelleturm als Wohnlage Wuppertal hat etwa 362.400 Einwohner und im Jahr 2020 einen deutlichen Zuwachs erlebt. Dies ist auch am Immobilienmarkt spürbar. Mit seinen 10 Stadtbezirken und 50 Stadtteilen ist Wuppertal ein beliebter Wohnort, der große Vielfalt bietet. Barmen ist einer dieser Stadtbezirke und beherbergt die wesentlichen repräsentativen Bauten von Wuppertal. Unterteilt wird Barmen in 10 verschiedene Quartiere. Toelleturm findet sich im Quartier Lichtenplatz auf den Südhöhen von Barmen und ist als exklusives Villenviertel bekannt. Das Erscheinungsbild des Ortsteils ist geprägt von Ein- und Zweifamilienhäusern. Toelleturm grenzt an den Vorwerkpark und bietet somit die Möglichkeit zur schnellen Flucht ins Grüne. Der Ortsteil weist dadurch eine herausragende Wohnlage auf und eignet sich ideal für Familien oder Menschen, die gerne ruhig und idyllisch leben. Naturfreunde finden in Toelleturm und der näheren Umgebung wundervolle Möglichkeiten für Spaziergänge. Abenteuerlustige können sich an der Besteigung des Toelleturms, den Namensgeber des Ortsteils, versuchen. Der Turm ist 26,5 Meter hoch und liegt 333 Meter über Normalnull. Somit bietet sich dort eine spektakuläre 360 Grad Sicht auf die gesamte Umgebung. Er befindet sich am Rande des Barmer Waldes, welcher zu einer der größten privaten Parkanlagen in Deutschland gehört. Die Gärten sind für die Öffentlichkeit zugänglich und haben neben großer Floristik-Kunst auch zahlreiche Parkbänke mit schönem Ausblick im Angebot. Zur Winterzeit bietet der Stadtteil als Besonderheit ein kleines Weihnachtsdorf direkt am Toelleturm. Dort gibt es alle Jahre wieder zahlreiche Marktstände, die für gemütliche, weihnachtliche Stimmung sorgen. Kulturbegeisterte kommen in Toelleturm ebenfalls nicht zu kurz. In Barmen befindet sich nämlich das historische Zentrum von Wuppertal mit Museen, Theatern und repräsentativen Bauten. Zudem gibt es im Stadtteil eine Fußgängerzone mit zahlreichen Fachgeschäften. Auch verkehrstechnisch liegt Toelleturm gut. Der Bahnhof Wuppertal-Barmen ist nicht weit entfernt und bietet Anschluss an alle wichtigen, öffentlichen Verkehrsmittel. Der Ortsteil Toelleturm verbindet das städtische Leben mit Natur und Ruhe und lässt so eine sehr angenehme Atmosphäre entstehen. Miet- und Kaufpreise in Toelleturm Die Kaufpreise in Toelleturm haben innerhalb der letzten Jahre einen Anstieg erlebt. Der durchschnittliche Kaufpreis eines Hauses liegt im Jahr 2020 bei ca. 1.900 €/m², 2019 lag er noch bei ca. 1.600 €/m². Somit ist ein Anstieg von 20 % zu erkennen. Die Mietpreise liegen im Schnitt zwischen 7 und 11 €/m². Teuerste Quadratmeterpreise in Toelleturm Zu den teuersten Gebieten des Ortsteils zählen unter anderem: Wettinerstraße: 050 €/m² Adolf-Vorwerk-Straße: 900 €/m² Günstige Quadratmeterpreise in Toelleturm Günstigere Optionen in Toelleturm sind beispielsweise: Brucknerweg: 500 €/m² Mendelssohnweg: 1.500 €/m² Eigentum in Toelleturm – Preisüberblick Die Häuser in Toelleturm fallen relativ groß und weitläufig aus. Nicht umsonst ist Toelleturm das Villenviertel der Stadt. Einfamilienhäuser dominieren das Erscheinungsbild. Eine 99 m²-Wohnung mit 4 Zimmern ist in Toelleturm beispielsweise für einen Kaufpreis von 329.000 € erhältlich. Neben deutlich teureren Angeboten finden sich aber gleichzeitig auch Alternativen, bei denen es eine 148 m²-Wohnung und 3 Zimmer für 298.000 € gibt. Derzeitige Trends am Immobilienmarkt in Toelleturm Die Preise am Immobilienmarkt Toelleturm werden vermutlich weiterhin ansteigen. Dies liegt nicht nur daran, dass die Preise innerhalb Deutschlands insgesamt nach oben gehen, sondern auch daran, dass die Nachfrage immer größer wird. Mit zunehmender Einwohnerzahl wächst auch die Nachfrage. Toelleturm bietet dazu noch eine hervorragende Wohnlage, die Natur mit Stadt verbindet, was die Gegend sehr attraktiv macht. Allerdings wird es gleichzeitig auch schwerer, Käufer für die großen, altertümlichen Häuser zu finden, wodurch das Mieten eine beliebte Option wird. Dürfen wir Ihnen bei Ihren Überlegungen behilflich sein? 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